Inspiration

Meine Arbeiten begannen mit der Faszination für Kuscheltiere. Ich will Gefühle transportieren und sichtbar machen. Erfahre hier, wieso ich gerade Plüschtiere male. Und was das mit uns zu tun hat ...

Film: Gondula besucht einen Schaufelradbagger

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Zur Malerei kam ich erst im Herbst 2018. Nach einer starken Depression und einigen Schicksalsschlägen fand ich Halt in einer Stoffkatze, der ich den Namen Gondula gab. Sie war für mich ein stiller Zuhörer und ein Wesen, dass mir das Gefühl gab, geliebt zu werden und nicht allein zu sein. In einem deliriumartigen Moment trug sie mir später auf, Kuscheltiere zu malen, um der Welt etwas an Gefühlen wiederzugeben. Kuscheltiere sind ein Symbol für Nähe, Wärme und Geborgenheit. Das wollte und will ich mit meinen Bildern auf den Betrachter übertragen.

 

Ich besitze weder eine künstlerische Ausbildung, noch habe ich anderweitige Vorkenntnisse in der Malerei. Als Kind hasste ich den Kunstunterricht, weil man mir immer vorgab, wie Kunst aussieht. Als wäre die Arbeit mit dem Pinsel eine fade deutsche Norm. Erst als ich akzeptierte, dass ich kein Meisterwerk im Sinne gerader Linien oder perfekter Komposition erschaffen kann, begann ich, meine vermeintlichen Fehler als das zu akzeptieren, was sie in Wahrheit sind: Eine besondere Herangehensweise. Ich mache aus meiner Unkenntnis eine Tugend und meinen eigenen Stil. Ich bringe mir alles selbst bei und lerne durch Probieren. Das kommt an und ist echt. Dadurch entstehen Bilder, die berühren. Meine Arbeit zeichnet sich durch gewagte Farben, vereinfachte Formen und teilweise künstliche, mitunter auch zweidimensionale Räume aus.

 

Berührung – darum geht es mir. Ich möchte keinen Preis für eine großartige Handwerksleistung. Die etablierte Kunst ist mir zu verkopft und zu perfekt. Mir geht es darum, Ideen und Gefühle zu transportieren. Ich möchte ein Gegenpol zur derzeitigen Welt sein.