London (Großbritannien)

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30. August 2020

Lieber Untertan,

diesmal möchte ich dir etwas über meine Tage in London erzählen – auch, wenn diese Reise bereits im vergangenen Jahr stattfand. Aber weil Großbritannien auch zu Europa gehört und ich viele tolle Erinnerungen an diese Stadt habe, möchte ich dir das nicht vorenthalten. Ich besuchte diesmal keinen Künstler, sondern war mit Martin, dem Typen, der die Kuschel-tiere malt, unterwegs.

London ist die Hauptstadt eines Königreichs. Queen Elizabeth II. aus dem Hause Windsor regiert seit 1952 Großbritannien und Nordirland sowie 15 weitere, als Commonwealth Realms bezeichnete souveränen Staaten. Das war für mich Grund genug, mich auf die beschwerliche Reise zu ihr zu machen, um von ihr zu lernen. Denn ich bin eine Königin und möchte auch so lange mit der Peitsche Obacht auf mein Volk geben. Aber leider war Elizabeth gerade nicht im Buckingham Palace und ließ mir auch nicht den Schlüssel zukommen ... echt schade! Aber ihren Palast sah ich mir trotzdem an – damals noch umgeben von hunderten schaulustigen Touristen, was in der Zeit von Corona beinahe befremdlich wirkt.

Aber nicht nur die Queen und ihre herrschaftlichen Schlösser und Gärten haben es mir an-getan, auch die Kunst ist eine Reise wert. Denn nirgends in Europa findet man auf engstem Raum diese Fülle an atemberaubender Kunst. Andy Warhol, Keith Harring, Roy Lichtenstein, Jean-Michel Basquiat ... ich durfte die Altmeister des Pop erstmals mit eigenen Augen be-staunen! Dafür besuchte ich die National Portrait Gallery, die Tate, die Eden Fine Gal-lery usw. Besonders angetan hat es mir aber die Gallery Bartoux in der Bond Street, weil ich das blaue Seidensofa so schön fand. Allgemein ist in London alles bunt, verrückt und ausgefallen. So wie ein Süßigkeitenladen. Aber ich bin süßer. Miau Miau Miau.

Ich war vier Tage hier und fand eine unendliche Fülle an Eindrücken. Es ist unmöglich, in so kurzer Zeit alles zu entdecken. Manchmal setzte ich mich morgens mit Martin in einen Bus und durchfuhr ziellos die Stadt. Wir notierten uns alles, was wir bei den Fahrten spannend fanden und planten so unsere Zeit. Ich fand es herrlich, in einer so schnell-lebigen Stadt einfach alles auf mich zukommen zu lassen.

Die Engländer sind übrigens unfassbar höflich. Das war ein echter Kulturschock, gerade, wenn man die Brandenburgische Busfahrermentalität gewöhnt ist. Dabei kann das Leben so viel mehr Freude bereiten, wenn die Menschen sich mir Freundschaft und Respekt begegnen! Auch das ist eine wichtige Erfahrung.



Es grüßt obrigkeitlich, Königin Gondula.

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